Friesach St. Bartholomäus

Die Orgel der St. Bartholomäuskirche in Friesach wurde im Jahr 2000 von Orgelbau Eisenbarth aus Passau (Deutschland) gebaut. Zunächst wurde die Orgel als zweimanualiges Instrument mit 38 Stimmen gebaut, später kam das Solowerk hinzu. Aufgrund ihrer Größe und ihres Klangs gilt sie als eine der bedeutendsten Orgeln in Kärnten (Niederösterreich). Das Instrument hat ein eher ungewöhnliches Konzept. Es gibt ein solides Hauptwerk mit dem Praestant 16′ als Basis.

Als Gegenstück findet das recht große Schwellwerk in der Mitte des Instruments seinen Platz. Es funktioniert sowohl als französisches Récit (erkennbar am Rohrblatt und am Cornet décomposé) als auch als barockes Positiv (dieses kann man der Quinte entnehmen). Mit diesem Konzept war es möglich, ein drittes Manual als eher ungewöhnliches Solowerk im typisch französischen Stil zu bauen. Diese Abteilung umfasst zwei voluminöse und runde Flöten, sowie ein Solo-Cornet á Pavillon 8′ und nicht zuletzt eine Trompette und Chamade 8′. Anfangs sollte ein Englischhorn 16′ als letztes Register in diesem Werk eingebaut werden, aber am Ende wurde ein Englisch Horn 8 als letztes Register für das Instrument gewählt. Das Pedal dient als universelle Stütze für die übrige Orgel, auf Untersatz 32′ Basis. In diesem Sampleset wurde die Posaune 32′ künstlich hinzugefügt. Seine Intonation ist ziemlich kräftig, aber angemessen für das große, kathedralenartige Gebäude, das 1187 erbaut wurde (es wurde nach den Bränden 1298, 1557, 1582, 1673, 1804 und 1895 mehrmals erweitert und verändert). Darüber hinaus verfügt die Orgel über ein Setzer-Kombinationssystem mit Doppelmechanik für die Register, während die Klaviaturen mit Tracker-Mechanik ausgestattet sind. Der ursprüngliche Tonumfang des Pedals reicht von C bis f1 (erweitert auf C-g1 im Sample-Set) und in den Manualen von C bis a3 (erweitert auf C-c4). Es gibt auch Fußkolben für Kupplung und den Sequenzer.

Aufbau der Orgel:
– Schwellwerk: Befindet sich in der Mitte des Orgelgehäuses, das oben ebenfalls mit Quellschirmen zur besseren Lautstärkeregelung und Wirkung ausgestattet ist.
– Hauptwerk: links und rechts vom Schwellwerk, aufgeteilt in C- und C#-Seite.
– Pedalwerk: befindet sich hinter dem Hauptwerk, ebenfalls in C- und C#-Seite unterteilt. Stop Untersatz 32′ sitzt auf einer eigenen Windlade hinter dem Hauptorgelgehäuse.
– Solowerk: oben auf Hauptwerk- und Pedalsäulen, auch seitlich gespalten, inkl. Trompette und Chamade 8′,
die in der Fassade gut sichtbar ist (aus c).
Der Contrabaß 16' befindet sich in der Fassade (zusammen mit dem Preastant 16' des Hauptwerks).

Das durchdachte Klangkonzept dieses Instruments ermöglicht es, Stücke aus vielen verschiedenen Epochen zu spielen, sei es Lübeck, Buxtehude, Bach oder Musik französischer Komponisten wie Franck, Widor oder Dupré. Gleichzeitig klingt auf diesem Instrument auch die Musik von Messiaen, Mendelssohn, Ritter oder Reubke sehr authentisch.

Diese Orgel ist bei allen unseren Cambiare-Orgeln über den Lieferanten Piotr Grabowski kostenlos erhältlich.

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Die Orgel der St. Bartholomäuskirche in Friesach wurde im Jahr 2000 von Orgelbau Eisenbarth aus Passau (Deutschland) gebaut. Zunächst wurde die Orgel als zweimanualiges Instrument mit 38 Stimmen gebaut, später kam das Solowerk hinzu. Aufgrund ihrer Größe und ihres Klangs gilt sie als eine der bedeutendsten Orgeln in Kärnten (Niederösterreich). Das Instrument hat ein eher ungewöhnliches Konzept. Es gibt ein solides Hauptwerk mit dem Praestant 16′ als Basis.

Als Gegenstück findet das recht große Schwellwerk in der Mitte des Instruments seinen Platz. Es funktioniert sowohl als französisches Récit (erkennbar am Rohrblatt und am Cornet décomposé) als auch als barockes Positiv (dieses kann man der Quinte entnehmen). Mit diesem Konzept war es möglich, ein drittes Manual als eher ungewöhnliches Solowerk im typisch französischen Stil zu bauen. Diese Abteilung umfasst zwei voluminöse und runde Flöten, sowie ein Solo-Cornet á Pavillon 8′ und nicht zuletzt eine Trompette und Chamade 8′. Anfangs sollte ein Englischhorn 16′ als letztes Register in diesem Werk eingebaut werden, aber am Ende wurde ein Englisch Horn 8 als letztes Register für das Instrument gewählt. Das Pedal dient als universelle Stütze für die übrige Orgel, auf Untersatz 32′ Basis. In diesem Sampleset wurde die Posaune 32′ künstlich hinzugefügt. Seine Intonation ist ziemlich kräftig, aber angemessen für das große, kathedralenartige Gebäude, das 1187 erbaut wurde (es wurde nach den Bränden 1298, 1557, 1582, 1673, 1804 und 1895 mehrmals erweitert und verändert). Darüber hinaus verfügt die Orgel über ein Setzer-Kombinationssystem mit Doppelmechanik für die Register, während die Klaviaturen mit Tracker-Mechanik ausgestattet sind. Der ursprüngliche Tonumfang des Pedals reicht von C bis f1 (erweitert auf C-g1 im Sample-Set) und in den Manualen von C bis a3 (erweitert auf C-c4). Es gibt auch Fußkolben für Kupplung und den Sequenzer.

Aufbau der Orgel:
– Schwellwerk: Befindet sich in der Mitte des Orgelgehäuses, das oben ebenfalls mit Quellschirmen zur besseren Lautstärkeregelung und Wirkung ausgestattet ist.
– Hauptwerk: links und rechts vom Schwellwerk, aufgeteilt in C- und C#-Seite.
– Pedalwerk: befindet sich hinter dem Hauptwerk, ebenfalls in C- und C#-Seite unterteilt. Stop Untersatz 32′ sitzt auf einer eigenen Windlade hinter dem Hauptorgelgehäuse.
– Solowerk: oben auf Hauptwerk- und Pedalsäulen, auch seitlich gespalten, inkl. Trompette und Chamade 8′,
die in der Fassade gut sichtbar ist (aus c).
Der Contrabaß 16' befindet sich in der Fassade (zusammen mit dem Preastant 16' des Hauptwerks).

Das durchdachte Klangkonzept dieses Instruments ermöglicht es, Stücke aus vielen verschiedenen Epochen zu spielen, sei es Lübeck, Buxtehude, Bach oder Musik französischer Komponisten wie Franck, Widor oder Dupré. Gleichzeitig klingt auf diesem Instrument auch die Musik von Messiaen, Mendelssohn, Ritter oder Reubke sehr authentisch.

Diese Orgel ist bei allen unseren Cambiare-Orgeln über den Lieferanten Piotr Grabowski kostenlos erhältlich.

  • Eisenbarth, 2000
  • 3 Tastaturen
  • 44 Registers

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