Menesterol St. Peterskirche

Die Kirche St. Peter in Ketten von Ménestérol wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut. Aus dieser Zeit ist die Westfront mit Portal erhalten. Das Innere wurde im fünfzehnten Jahrhundert umgebaut. Im 17. Jahrhundert wurden zwei Seitenkapellen hinzugefügt. In den 1970er Jahren suchte der Organist Francis Chapelet nach einem Konzertinstrument für die Kirche. Er verwendete die Überreste der Orgel des Temple St. Mathieu de Colmar, die nach einem Brand zerlegt gelagert worden war.

Zu diesen Überresten gehörten das Gehäuse der Orgel, die Windlade der Grande Orgue, einige mechanische Elemente und die Frontpfeifen. Das fast zerstörte Colmar-Instrument mit 23 Registern wurde 1842 von Valentin Rinckenbach für die Kapelle des alten Hospitals gebaut, das damals zum Tempel des Heiligen Mathieu wurde. Nach Restaurierung, Montage und Dekoration des Gehäuses im Chor St. Peter wurde zwischen 1980 und 1982 von Gerhard Grenzing ein neues Instrument hinzugefügt. Dieses bestand aus zwei Manualen (Hauptwerk, Oberwerk) und Pedal mit insgesamt 23 Sprechregistern. Im Jahr 2006 führte J. F. Dupont eine umfassende Überholung der Orgel durch und fügte anstelle des kleinen Regals des Récit eine Dolzian 8' hinzu.


Die Orgel ist im Stil des norddeutschen Barocks nach dem Vorbild der kleineren Schnitger-Instrumente gebaut, die man beispielsweise in Grasberg, Pellworm, Noordbroek oder Uithuizen findet.

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Die Kirche St. Peter in Ketten von Ménestérol wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut. Aus dieser Zeit ist die Westfront mit Portal erhalten. Das Innere wurde im fünfzehnten Jahrhundert umgebaut. Im 17. Jahrhundert wurden zwei Seitenkapellen hinzugefügt. In den 1970er Jahren suchte der Organist Francis Chapelet nach einem Konzertinstrument für die Kirche. Er verwendete die Überreste der Orgel des Temple St. Mathieu de Colmar, die nach einem Brand zerlegt gelagert worden war.

Zu diesen Überresten gehörten das Gehäuse der Orgel, die Windlade der Grande Orgue, einige mechanische Elemente und die Frontpfeifen. Das fast zerstörte Colmar-Instrument mit 23 Registern wurde 1842 von Valentin Rinckenbach für die Kapelle des alten Hospitals gebaut, das damals zum Tempel des Heiligen Mathieu wurde. Nach Restaurierung, Montage und Dekoration des Gehäuses im Chor St. Peter wurde zwischen 1980 und 1982 von Gerhard Grenzing ein neues Instrument hinzugefügt. Dieses bestand aus zwei Manualen (Hauptwerk, Oberwerk) und Pedal mit insgesamt 23 Sprechregistern. Im Jahr 2006 führte J. F. Dupont eine umfassende Überholung der Orgel durch und fügte anstelle des kleinen Regals des Récit eine Dolzian 8' hinzu.


Die Orgel ist im Stil des norddeutschen Barocks nach dem Vorbild der kleineren Schnitger-Instrumente gebaut, die man beispielsweise in Grasberg, Pellworm, Noordbroek oder Uithuizen findet.

  • Grenzing, 1982
  • 2 Tastaturen
  • 23 Registers

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